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Donnerstag, 02. April 2020
Dokumentation und Kodierung von Pneumonien bei COVID-19

Uns erreichen vermehrt Nachfragen zur korrekten Kodierung und Dokumentation von Pneumonien bei bestätigter COVID-19-Erkrankung bzw. zum Umgang mit den neuen Zusatzcodes U07.1! und U07.2!.

Auch wenn wir keine Kodierexperten sind, ist es nach unseren Recherchen in einem solchen Fall so, dass die Manifestation der Erkrankung, z.B. als Pneumonie (z.B. J12.8), zu kodieren ist und zusätzlich der Zusatzcode U07.1! oder U07.2! zu kodieren ist, wenn zutreffend.

Ausführlich finden Sie diese und weiterführende Informationen zu diesen Zusatzcodes und weiteren Kodes, die in bestimmten Fallkonstellationen unter Berücksichtigung der Falldefinition des Robert Koch-Instituts vom 24.03.2020 zu verwenden sind, in einer übersichtlichen tabellarischen Aufstellung des DIMDI: https://www.dimdi.de/dynamic/de/klassifikationen/kodierfrage/gm-1018/ (letzter Zugriff am 01.04.2020).

Ansonsten ist wie jedes Jahr in der Spezifikation zum QS-Filter auch zum Erfassungsjahr 2020 für das QS-Verfahren „Ambulant erworbene Pneumonie“ klar geregelt, was Einschluss- und Ausschlussdiagnosen sind: https://iqtig.org/qs-verfahren/pneu/, letzter Zugriff am 01.04.2020.

Es sind wie in den Vorjahren durch Viren verursachte Pneumonien (z.B. auch J12.8) eindeutig grundsätzlich als Einschlussdiagnosen gelistet, sodass die Dokumentationsverpflichtung gemäß QS-Filter unter Beachtung der dort beschriebenen Ausschlusskriterien klar festgelegt ist.

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