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Donnerstag, 30. Juli 2020
Überführung der QSKH-Verfahren in die DeQS-RL

In seiner Sitzung vom 16. Juli 2020 hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) beschlossen, die in der Richtlinie über Maßnahmen der Qualitätssicherung in Krankenhäusern (QSKH-RL) verbliebenen Qualitätssicherungsverfahren in die Richtlinie zur datengestützten einrichtungsübergreifenden Qualitätssicherung (DeQS-RL) zum Erfassungsjahr 2021 zu überführen (vorbehaltlich der Prüfung durch das BMG und Veröffentlichung im Bundesanzeiger; https://www.g-ba.de/beschluesse/4399/).

Die Verfahren werden zukünftig folgendermaßen aufgeteilt und beinhalten die bekannten Module:

Verfahren 7: Karotis-Revaskularisation (QS KAROTIS)

Verfahren 8: Ambulant erworbene Pneumonie (QS CAP)

Verfahren 9: Mammachirurgie (QS MC)

Verfahren 10: Gynäkologische Operationen (QS GYN-OP)

Verfahren 11: Dekubitusprophylaxe (QS DEK)

Verfahren 12: Versorgung mit Herzschrittmachern und implantierbaren Defibrillatoren (QS HSMDEF)

Verfahren 13: Perinatalmedizin (QS PM)

Verfahren 14: Hüftgelenkversorgung (QS HGV)

Verfahren 15: Knieendoprothesenversorgung (QS KEP)


Auch die Spezifikation für das Erfassungsjahr 2021 für die Verfahren 7 bis 15 wurde beschlossen (https://www.g-ba.de/beschluesse/4400/). Hier wurden bis auf wenige Anpassungen die Spezifikationen der QSKH-Verfahren übernommen, sodass sich für die Krankenhäuser zunächst keine Änderung bei der Umsetzung ergibt.

Wann genau die QSKH-RL außer Kraft treten wird, wurde noch nicht vom G-BA beschlossen. Die Geschäftsstelle wird frühzeitig informieren, wenn sich für die Krankenhäuser durch die Überführung in der Umsetzung etwas ändert.

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