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Mittwoch, 10. April 2019
Datenvalidierungsverfahren 2019 zum Erfassungsjahr 2018 und gezielter Datenabgleich zum Erfassungsjahr 2018 nach erfolgter Datenvalidierung zum Erfassungsjahr 2017

Gemäß § 9 Abs. 2 der Richtlinie über Maßnahmen der Qualitätssicherung in Krankenhäusern (QSKH-RL) wählt der Unterausschuss Qualitätssicherung jährlich in der Regel zwei bis drei Leistungsbereiche für ein Stichprobenverfahren mit Datenabgleich aus, in dem die Übereinstimmung mit der Patientenakte überprüft wird.

Für das Datenvalidierungsverfahren 2019 zum Erfassungsjahr 2018 wurden vom Unterausschuss Qualitätssicherung folgende Leistungsbereiche ausgewählt (https://www.g-ba.de/downloads/39-261-3607/2018-12-05_QSKH-RL_Stichprobenverfahren-Datenvalidierung-Erfassungsjahr-2019.pdf):

  • Neonatologie (NEO)

  • Herztransplantation

Die zufällige Auswahl der Krankenhäuser, die im Stichprobenverfahren einer Vor-Ort-Überprüfung unterzogen werden, erfolgt durch das IQTIG. Unsere Geschäftsstelle wird sich mit den betroffenen baden-württembergischen Einrichtungen in Verbindung setzen. Beim Vor-Ort-Termin erfolgt die Stichprobenprüfung durch Mitarbeiter der QiG BW GmbH. Auf Basis der bereitzulegenden Patientenunterlagen wird eine Zweiterfassung einzelner QS-Daten durchgeführt, die mit den übermittelten Daten abgeglichen werden.

Darüber hinaus hat der Unterausschuss Qualitätssicherung des G-BA § 9  Absatz 3  Satz 2 und Absatz 7 Satz 2 der QSKH-Richtlinie in seiner Sitzung am 6. März 2019 die Kriterien und die Prüfmethodik zu Dokumentationsfehlern von besonderer und erheblicher Häufigkeit festgelegt (https://www.g-ba.de/beschluesse/3703/).

Dies bedeutet, dass in diesem Jahr (2019) erstmals Standorte der bereits durch das Stichprobenverfahren mit Datenabgleich zum Erfassungsjahr 2017 geprüften indirekten QS-Verfahren - bei Erfüllung bestimmter festgelegter Kriterien erneut in einem gezielten Datenabgleich überprüft werden müssen oder bei erheblichen Dokumentationsfehlern dem Lenkungsgremium auf Landesebene benannt werden sollen.

Folgende indirekte Verfahren waren von der Datenvalidierung zum Erfassungsjahr 2017 betroffen und unterliegen daher ggf. dieses Jahr erneut einem gezielten Datenabgleich:

  • Herzschrittmacherversorgung – Aggregatwechsel (9/2) und

  • Hüftgelenknahe Femurfraktur mit osteosynthetischer Versorgung (17/1).

Die Standorte und Fälle für die Durchführung des gezielten erneuten Datenabgleichs, sowie die Standorte zur Benennung gegenüber dem Lenkungsgremium werden vom IQTIG gemäß der vom G-BA festgelegten Kriterien ausgewählt und der Geschäftsstelle voraussichtlich ab Mitte April mitgeteilt. Die Geschäftsstelle wird die betroffenen Einrichtungen entsprechend informieren.

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