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Dienstag, 19. März 2019
Änderungen bei der fallbezogenen Dokumentation im Verfahren „QS WI“ zum Verfahrensjahr 2019

Im QS-Verfahren „Vermeidung   nosokomialer   Infektionen - postoperative Wundinfektionen“ (QS WI) gab es bei der fallbezogenen Dokumentation folgende wichtige Änderungen bezogen auf die Bögen NWIF in den Anwenderinformationen (QS-Spezifikation 2018 V04 zu 2019 V03) und Ausfüllhinweisen (QS-Spezifikation 2018 V05 zu 2019 V03) von 2018 zu 2019 (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):

Die Liste der vielfältigen zur Auslösung der fallbezogenen Dokumentation führenden ICD- und OPS- Kodierungen wurde im Vergleich zum Vorjahr angepasst wie auch die Kombinationen der Diagnosen, die zum Auslösen eines Falles führen. Durch die Streichung von verschiedenen OPS- und ICD-Codes in der Spezifikation soll die Spezifität der Auslösung der QS-Dokumentation erhöht werden.

Es wurde den Ausfüllhinweisen ein erklärender Kommentar zur Auslösung des Bogens vorangestellt, der erläutert, dass die Auslösung durch Kodekonstellationen erfolgt, für die der Zusammenhang mit einer postoperativen Wundinfektion möglich ist.

Zu den speziellen Änderungen:

  • Das Feld „Versichertenart“ entfällt 2019.
  • Das Feld „besonderer Personenkreis“ wurde erweitert um den Schlüssel „00 = kein besonderer Personenkreis“ und die Schlüssel sind jetzt zweistellig.
  • Das Feld „Die eGK-Versichertennummer des Patienten liegt auch zum Entlassungszeitpunkt nicht vor.“ entfällt 2019.
  • Die Frage zum Vorliegen einer postoperativen Wundinfektion während des stationären Aufenthaltes wurde inhaltlich in den Ausfüllhinweisen präzisiert. Insbesondere werden Umstände aufgelistet, in denen die Frage mit „Nein“ zu beantworten ist.
  • Das Feld zum Datum der Diagnosestellung wurde ebenfalls inhaltlich präzisiert. Insbesondere soll bei Vorliegen mehrerer postoperativer Wundinfektionen das früheste Diagnosedatum derjenigen postoperativen Wundinfektion angegeben werden, die im Verlauf die größte Wundinfektionstiefe entwickelt hat.
  • Zur Wundinfektionstiefe wurde der Schlüssel geändert bzw. erweitert um „A2 mit sekundärer Sepsis“ und „A3 mit sekundärer Sepsis“ und die Schlüsseldefinitionen sind an die KISS-Definitionen (nicht mehr CDC) angelehnt.
  • Die Frage und die Ausfüllhinweise zur mikrobiologischen Diagnostik wurden ebenfalls inhaltlich präzisiert bzw. angepasst.

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