Qualitaetssicherung im Krankenhaus
 
News
 
 
 
QS-Verfahren
 
 
 
 
 
.
 
Service
 
 
 
 
 
 
Geschäftsstelle
 
 

Startseite > News > 

Drucken     kontakt
 
 
 
Freitag, 13. Juli 2018
Unterscheidung rechnerische Auffälligkeit vs. statistische Auffälligkeit

In der Qualitätssicherung wird zwischen rechnerischer und statistischer Auffälligkeit unterschieden. Eine rechnerische Auffälligkeit ist definiert als Abweichung eines Ergebnisses in einem Qualitätsindikator vom festgelegten Referenzbereich. Bei der Feststellung einer rechnerischen Auffälligkeit werden Vertrauensbereiche und Fallzahlen nicht berücksichtigt. Eine statistische Auffälligkeit wird bisher nur für die planungsrelevanten Qualitätsindikatoren berechnet. Hier werden Vertrauensbereiche und Fallzahlen berücksichtigt.

Hierzu folgende ausführlichere Darstellung des IQTIG:
Eine rechnerische Auffälligkeit ist eine Abweichung eines Qualitätsindikatorergebnisses von einem definierten Referenzbereich. Eine statistische Auffälligkeit zeigt an, dass das Ergebnis eines Krankenhausstandorts trotz Berücksichtigung von möglichen stochastischen Einflüssen (vgl. Abschnitt 13.1 der „Methodischen Grundlagen“ des IQTIG) auffällig ist. Die Berechnung berücksichtigt die fallzahlabhängige Variabilität der Qualitätsergebnisse. Zur Beurteilung, ob eine rechnerische Auffälligkeit auch eine statistische Auffälligkeit ist, wird ein zweiseitiger 90 %-Vertrauensbereich und der p-Wert des einseitigen Tests ausgewiesen. Schließt der Vertrauensbereich die Grenze des Referenzbereichs ein bzw. ist der p-Wert > 0,05, liegt keine statistische Auffälligkeit für den jeweiligen Indikator vor. Detaillierte Angaben zur statistischen Methodik finden sich im Abschlussbericht des IQTIG zur Auswahl und Umsetzung von planungsrelevanten Qualitätsindikatoren (Abschnitt 3.4).

<- zurück zur News-Übersicht



 
 
Impressum | Datenschutz | Haftungsausschluss | Newsletter | Intern