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Freitag, 23. Juni 2017
Ergänzende Informationen zu den QS-Verfahren Herzschrittmacherversorgung und Implantierbare Defibrillatoren (Verfahrensjahr 2016 und 2017)

Das auf Bundesebene zuständige Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitsweisen (IQTIG) hat anlässlich des deutlich verschlechterten Ergebnisses auf Bundesebene im Qualitätsindikator „Leitlinienkonforme Indikation bei bradykarden Herzrhythmusstörungen ID 54139“ ein erklärendes Informationsschreiben zur Verfügung gestellt.

Bitte überprüfen Sie in ihrem Haus anhand ihrer Jahresauswertung 09/1 und der im Infoschreiben dargestellten Zusammenhänge, ob sich für Ihr Haus ein möglicher Handlungsbedarf bezüglich der Umsetzung der ESC-Leitlinien 2013 zur Herzschrittmachertherapie besteht.

Darüber hinaus wird über eine fehlerhafte Umsetzung einer Plausibilitätsregel im Modul 09/4 Defibrillatorimplantation bei der Erfassung informiert. Eine entsprechende Korrektur wird in der nächsten Spezifikation zum Verfahrensjahr 2018 erfolgen. Für das aktuelle Erfassungsjahr wird das IQTIG die Rechenregeln entsprechend anpassen, so dass es zu keinen Auffälligkeiten aufgrund der fehlerhaften Plausibilitätsregel kommen kann.

In diesem Zusammenhang möchten wir sie darauf aufmerksam machen, dass die Berechnung des Indikators zur leitlinienkonformen Indikation zur Defibrillatortherapie ab dem Erfassungsjahr 2017 erstmals auf Grundlage der 2015 publizierten ESC-Leitlinien zum Management ventrikulärer Arrhythmien und zur Prävention des plötzlichen Herztods erfolgen wird. Eine Erfassung der Dauer der medikamentösen Herzinsuffizienztherapie ist hierfür notwendig, da gemäß diesen Leitlinien für einige Indikationen eine seit mindestens drei Monaten bestehende medikamentöse Therapie als Voraussetzung gilt. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem Informationsschreiben des IQTIG.

Weiterhin möchten wir darauf hinweisen, dass in den erstmals berechneten Indikatoren zum Dosis-Flächen-Produkt (ID 10117 und ID 10179) in den Leistungsbereichen Herzschrittmacher-Implantation (09/1) und Defibrillator-Implantation (09/4) Fälle mit nicht bekanntem Dosis-Flächen-Produkt im Sinne eines Worst-Case-Szenarios als Fälle gewertet werden, bei denen der Schwellenwertes überschritten wurde.  

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