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Donnerstag, 11. Mai 2017
Leistungsbereich 18/1: Dokumentationsfehler zur Nachresektionsrate

Im Leistungsbereich 18/1 „Mammachirurgie“ wurde der Qualitätsindikator „Nachresektionsrate“ [ID60659] ohne Referenzbereich neu eingeführt. In Baden-Württemberg ergibt sich eine auffällig hohe Nachresektionsrate von 26,40 %. Speziell fallen auch hohe Werte einzelner Krankenhäuser auf. Nach Durchsicht der Daten muss in vielen Fällen von Erfassungsfehlern im Feld „Anzahl der zur Erlangung von R0 notwendigen Nachoperationen“ (Dokubogen 2017: Feld 41) ausgegangen werden.

Vor dem Hintergrund, dass der Qualitätsindikator „Nachresektionsrate“ [ID60659] voraussichtlich 2017 mit einem Referenzbereich versehen wird, empfehlen wir dringend eine Überprüfung und ggf. Korrektur (auch bereits übermittelter) Daten 2017. Bitte beachten Sie hierbei die Ausfüllhinweise des IQTIG (www.iqtig.org/downloads/spezifikation/2017/V04/Anwenderinformationen/unzipped/ausfuellhinweise/Ausfuellhinweise_18_1.htm):

  • Eine sekundäre Mastektomie zur Erlangung von R0 ist als Nachoperation zu werten.
  • Es zählen auch Nachoperationen, die während eines vorhergehenden Aufenthalts oder in einer anderen Einrichtung erfolgt sind.
  • Wenn der R0-Status mit der ersten Operation erreicht wurde, ist hier 0 anzugeben.

Ferner ist darauf hinzuweisen, dass intraoperative Nachresektionen nicht mitzuzählen sind. Es sind nur Nachresektionen zu werten, für die eine weitere OP (Narkose) durchgeführt werden musste.

Bei Rückfragen steht Frau Beckert unter Telefon 0711/25777-62 oder beckert@geqik.de zur Verfügung.

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