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Übersicht / AGDokumentation 2017Dokumentation 2018
 

Dokumentationspflicht und Änderungen in den Datensätzen zum Verfahrensjahr 2018

Erfassung seit 2015

In den weiterentwickelten  Modulen "HEP„ (Hüftendoprothesenversorgung ) und „KEP“ (Knieendoprothesenversorgung) ist die bis 2014 getrennte Erfassung von Hüft- / Knie-Endoprothesen-Erstimplantationen (bis 2014 Modul 17/2 bzw. 17/5) und Hüft- / Knie-Endoprothesen-Wechseln (oder auch Komponentenwechsel wie z. B. Inlayaustausch im Modul 17/3 bzw. 17/7) aufgehoben und in einem Modul mit entsprechenden Teildatensätzen zusammengeführt. Sollte also im stationären Aufenthalt zur Erstimplantation wegen eintretender Komplikationen ein Wechsel notwendig werden, so muss seit 2015 nicht wie bisher ein separater Datensatz angelegt werden. Die Erfassung hat in der bereits mit der Erstimplantation ausgelösten Dokumentation zu erfolgen. Im Zuge dieses Umbaus wurden auch neue Datenfelder aufgenommen. Ferner ist seit 2015 die bisher im Modul 17/1 "Hüftgelenknahe Femurfraktur" erfasste frakturbedingte Hüft-TEP integriert in „HEP“.

Ebenso sind die Primärimplantationen der unikondylären Knieschlittenprothesen (früher 17/6) wieder QS-pflichtig im Modul „KEP“.

Seit 2018 erfolgt eine zusätzliche Angabe des behandelnden Standortes (SO, an dem die erstauslösende Leistung gemäß auslösender OPS erbracht wurde). Erstmals kann dann bereits im Datensatz festgestellt werden, wenn ein Patient z. B. an einem Partner-SO nach Verlegung auf die Intensivstation verstirbt, wobei der ursächliche Eingriff nicht am Sterbeort stattgefunden hat, oder wenn Patienten aus dem Partner-SO mit z. B. geriatrischer Frühreha entlassen werden und für eine verlängerte präop. Verweildauer (17/1 oder HEP) der Eingriffs-SO verantwortlich ist.


WICHTIG für HEP und KEP:

Im Rahmen der Übermittlung der Sollstatistik zum Vollzähligkeitsabgleich werden zusätzlich zur übergeordneten Anzahl auch getrennte Sollzahlen (sogenannte Zählleistungsbereiche) für Primärimplantationen und Wechseloperationen dargestellt sowie hierfür auch getrennte Dokumentationsraten berechnet.

Weiterhin fließen die Daten  in  Follow-up-Auswertungen zu Wechseleingriffen ein. Damit sind dann mit den Daten 2018 die Erstimplantationen seit 2015  (Zeitspanne Erfassungsjahre 2015 - 2018) mit notwendigen Wechseleingriffen auf Patientenebene eingriffs- und bundeslandübergreifend zusammengeführt.

Über den zusätzlichen Export von verschlüsselten PID (= Personenidentifizierende Daten) für ausschließlich „GKV-Patienten“ kann das IQTIG mit Hilfe der Vertrauensstelle über die aus den PID generierten Patientenpseudonymen Behandlungsdaten zu einem Patienten zusammenführen. Dies ist auch möglich, wenn der Folgeeingriff in einem weiteren stationären Aufenthalt oder einem anderen Krankenhaus / Standort durchgeführt wurde. Der festgelegte Beobachtungszeitraum beträgt 5 Jahre, das bedeutet, dass zunächst die Datenjahre 2015 und 2016 zusammen ausgewertet wurden. Erstmals wird dann 2019 der 5-Jahre-Zeitumfang erreicht (2015 - 2019). 2020 verschiebt sich dann das Zeitfenster der rollierenden Auswertung auf die Erfassungsjahre 2016 - 2020. Diese Follow-up-Auswertungen werden durch das IQTIG berechnet und zur Verfügung gestellt. Die Beobachtung in der Auswertung 2016 findet für Ersteingriffe ab OP-Datum der Erstimplantation 01.01.2015 bis OP-Datum 31.12.2016 statt. Der Follow-up-Ereigniszeitraum (Vergleichszeitpunkt) ist auf mögliche Folgeeingriffe bis 365 Tage nach Ersteingriff festgelegt. Hat nach dieser Zeitspanne kein Folgeeingriff stattgefunden, dann werden die Behandlungsfälle aus dem Datenbestand entfernt.

 

Für das Modul KEP Knieendoprothesenversorgung sind dokumentationspflichtig:

  • Alle Patienten ab 18 Jahre mit Erstimplantation einer Knieendoprothese oder unikondylären Schlittenprothese oder einem Knieendoprothesenwechsel oder –komponentenwechsel

Relevante Änderung bei den Auslösekriterien: keine Dokumentationspflicht mehr für isolierte Inlay-Wechsel.

Sie finden aktuelle Änderungen im Datensatz, unter "Aktuelles & Veranstaltungen >> Dokumentationspflicht 2018"ohne Gewähr dargestellt.

Dort finden Sie auch am Seitenende die Linksammlung zur IQTIG-Homepage mit den aktuellen Datensätzen und verbindlichen Ausfüllhinweisen, die für eine korrekte und valide Erfassung unbedingt beachtet werden müssen.

Im Dokument: <2018_Anwendungsfaelle_mds_V01.pdf > finden sich Informationen, in welche Behandlungsfällen, für die vom QS-Filter eine Dokumentationsverpflichtung ausgelöst wird, die Übermittlung eines Minimaldatensatzes (MDS) zulässig bzw. notwendig ist.

 

Für das Modul HEP Hüftendoprothesenversorgung sind dokumentationspflichtig:

  • Alle Patienten ab 18 Jahre mit Erstimplantation einer Hüftendoprothesen oder Hüftendoprothesenwechsel oder -komponentenwechsel

Relevante Änderung bei den Auslösekriterien: S32.4 Fraktur des Acetabulums als neue Ausschlussdiagnose; keine Dokumentationspflicht mehr für isolierte Aufsteckkopf oder Inlay-Wechsel.

Bei sekundärer HEP nach primär osteosynthetischer Versorgung einer Fraktur ist nach Festsetzung des IQTIG als Art des Eingriffes „elektive“ Erstimplantation anzugeben!

Sie finden aktuelle Änderungen im Datensatz, unter "Aktuelles & Veranstaltungen >> Dokumentationspflicht 2018"ohne Gewähr dargestellt.

Dort finden Sie auch am Seitenende die Linksammlung zur IQTIG-Homepage mit den aktuellen Datensätzen und verbindlichen Ausfüllhinweisen, die für eine korrekte und valide Erfassung unbedingt beachtet werden müssen.

Im Dokument: <2018_Anwendungsfaelle_mds_V01.pdf > finden sich Informationen, in welche Behandlungsfällen, für die vom QS-Filter eine Dokumentationsverpflichtung ausgelöst wird, die Übermittlung eines Minimaldatensatzes (MDS) zulässig bzw. notwendig ist.

 

Für den Leistungsbereich 17/1 Hüftgelenknahe Femurfraktur mit osteosynthetischer Versorgung sind dokumentationspflichtig:

  • Alle isolierten SH-Frakturen und pertrochantären Femurfrakturen ohne schwerwiegende Begleitverletzungen, die ausschließlich osteosynthetisch versorgt werden, bei Patienten ab 20 Jahren

Relevante Änderung bei den Auslösekriterien: Aufnahme neuer Ausschlussdiagnosen wie z. B.  bös- und gutartige Neubildung des Knochens und des Gelenkknorpels, Juvenile chronische Polyarthritis etc..

Sie finden aktuelle Änderungen im Datensatz, unter "Aktuelles & Veranstaltungen >> Dokumentationspflicht 2018"ohne Gewähr dargestellt.

Dort finden Sie auch am Seitenende die Linksammlung zur IQTIG-Homepage mit den aktuellen Datensätzen und verbindlichen Ausfüllhinweisen, die für eine korrekte und valide Erfassung unbedingt beachtet werden müssen.

Im Dokument: <2018_Anwendungsfaelle_mds_V01.pdf > finden sich Informationen, in welche Behandlungsfällen, für die vom QS-Filter eine Dokumentationsverpflichtung ausgelöst wird, die Übermittlung eines Minimaldatensatzes (MDS) zulässig bzw. notwendig ist.

 
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