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Übersicht / AGDokumentation 2017Dokumentation 2018
 

Änderungen der Dokumentation zum Verfahrensjahr 2018

Sämtliche Änderungen finden Sie unter "Aktuelles & Veranstaltungen >> Dokumentationspflicht 2018" ohne Gewähr dargestellt. Hier finden Sie auch die Linksammlung zur Homepage des AQUA-Instituts zu den aktuellen Datensätzen und verbindlichen Ausfüllhinweisen, die für eine korrekte und valide Erfassung unbedingt beachtet werden müssen.

In den Leistungsbereichen zu Herzschrittmacher- und Defibrillator-Eingriffen sind lediglich geringfügige Änderungen und Anpassungen in Ausfüllhinweisen, Auslösebedingungen und den Datensätzen zum Verfahrensjahr 2018 zu verzeichnen.

Wie bereits für Herzschrittmachereingriffe etabliert, werden die Verfahren zu Defibrillator-Eingriffen zukünftig ebenfalls mit Follow-Up-Indikatoren nachbeobachtet werden. Aufgrund dessen ist für alle gesetzlich versicherten Patienten in den Leistungsbereichen 09/1-09/6 das Aushändigen des Patientenmerkblattes des G-BA notwendig. Die Merkbätter sind auf der Hompage des G-BA (www.g-ba.de/downloads/17-98-4451/2017-10-13_G-BA_Patienteninformation_Datenerhebung%20QSKH.pdf) zur Verfügung gestellt.

Bitte beachten Sie, dass seit dem Verfahrensjahr 2016 in den Leistungsbereichen zur Herzschrittmacher- und Defibrillatorenimplantation Qualitätsindikatoren zum Dosis-Flächen-Produkt berechnet werden. Fälle mit nicht bekanntem Dosis-Flächen-Produkt werden im Sinne eines „worst case scenarios“ wie Fälle gewertet, bei denen der Schwellenwert überschritten wurde.

Weiter werden in den Leistungsbereichen Herzschrittmacher- und Defibrillatorimplantation erstmals Angaben zu Körpergröße und Körpergewicht erfasst, um anhand des BMI eine Risikoadjustierung vornehmen zu können.

Für alle Module der Leistungsbereiche 09/1-09/6 gilt, dass wenn während des stationären Aufenthaltes eines Patienten mehrere Leistungen (OPS-Kodes) desselben Leistungsbereichs erbracht werden (z.B. mehrere Sondenrevisionseingriffe lösen mehrmals den Bogen 09/3 aus), so ist nur die Erstprozedur zu dokumentieren und zu übermitteln.

Mit der News vom 23. Juni 2017 hat die Geschäftsstelle Qualitätssicherung ein erklärendes Informationsschreiben des IQTIG zur Verfügung gestellt. Dieses wurde anlässlich des deutlich verschlechterten Ergebnisses auf Bundesebene im Qualitätsindikator „Leitlinienkonforme Indikation bei bradykarden Herzrhythmusstörungen ID 54139“ zum Verfahrensjahres 2016  herausgegeben. Alle Einrichtungen werden aufgefordert anhand ihrer Jahresauswertung Herzschrittmacherimplantation (09/1) zum Verfahrensjahr 2016 und der im Infoschreiben dargestellten Zusammenhänge zu prüfen, ob ein möglicher Handlungsbedarf bezüglich der Umsetzung der ESC-Leitlinien 2013 zur Herzschrittmachertherapie besteht.

Konkretisierung des IQITG zur Dokumentation im Modul 09/4 im Datenfeld medikamentöse Herzinsuffizienztherapie (Datenfeld 37):

Es ist nach Information des IQTIG anzugeben, ob zum Zeitpunkt der Indikationsstellung der Defibrillator-Implantation eine optimierte medikamentöse Herzinsuffizienztherapie bestanden hat oder nicht. Wenn eine medikamentöse Herzinsuffizienztherapie besteht, so ist anzugeben, ob diese seit weniger als drei Monaten oder seit drei Monaten oder länger durchgeführt wurde. Weiter Informationen entnehmen sie bitte dem Schreiben des IQTIG.

Das bisherige Modul 21/3 Koronarangiographie und PCI wurde bereits zum 01.01.2016 in das sektorenübergreifende QS-Verfahren PCI gemäß § 9 der Qesü-Richtlinie überführt.

 
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