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Sollstatistik für 2017

Um die Vollständigkeit der Teilnahme am Verfahren der externen vergleichenden Qualitätssicherung bewerten zu können, ist die Übermittlung der sogenannten Sollstatistik seit 2004 verpflichtend vorgeschrieben. Sämtliche Krankenhäuser, die gegenüber den Krankenkassen vollstationäre Fälle über DRG oder nach BPflV abrechnen, sind zur Abgabe der Sollstatistik zum Verfahrensjahr 2017 verpflichtet.

AUCH FÜR DAS VERFAHRENSJAHR 2017 GILT:
Es müssen standortbezogen jeweils ZWEI SOLLSTATISTIKEN (eine Sollstatistik_QSKH und eine Sollstatistik_QESUE, s.u.) elektronisch und in Papierform (inkl. Konformitätserklärung) und EINE Risikostatistik (für das QSKH-Verfahren DEK) übermittelt werden.

Die Sollstatistik_QESUE enthält nur die Leistungsbereiche gemäß der „Richtlinie zur einrichtungs- und sektorenübergreifenden Qualitätssicherung – Qesü-RL“. Im Verfahrensjahr 2017 sind dieses die Leistungsbereiche: Modul PCI_LKG und MODUL NWIF.

Die Sollstatistik_QSKH enthält die Leistungsbereiche gemäß der „Richtlinie über Maßnahmen der Qualitätssicherung in Krankenhäusern – QSKH-RL“ (inkl. des BW_Landesverfahrens 80/1 QS-Schlaganfall). Im Verfahrensjahr 2017 sind dies alle übrigen Leistungsbereiche außer PCI und NWIF.

Dementsprechend werden die Dateinamen der verschlüsselten elektronischen Sollstatistiken für das Verfahrensjahr 2017 jetzt um die Richtlinienbezeichnung (QSKH bzw. QESUE) erweitert. Sie haben das folgende Format:
SOLL_2017_<9-stellige IK-Nummer>_<STANDORT>_BW_QSKH.ZIP.GPG
SOLL_2017_<9-stellige IK-Nummer>_<STANDORT>_BW_QESUE.ZIP.GPG

Auch in Papierform müssen für das Verfahrensjahr 2017 zwei getrennte Sollstatistiken (inkl. Konformitätserklärung) per Post übermittelt werden:
Vorlage Meldung zur methodischen Sollstatistik QSKH
Vorlage Meldung zur methodischen Sollstatistik QESUE

Neu ab 2017: Die Sollstatistiken enhalten jetzt auch die quartalsbezogenen Sollzahlen bezogen auf das Entlassquartal.

Bitte stellen Sie daher sicher, dass Ihre QS-Filter-Software für das Verfahrensjahr 2017 beide Sollstatistiken (QSKH u. QESUE) erstellt und beide Sollstatistiken an unsere Datenannahmestelle (daten@geqik.de) elektronisch und in Papierform (jeweils inkl. Konformitätserklärung) übermittelt werden.

Für eine nicht gelieferte Sollstatistik mit Konformitätserklärung kann ein Abschlag in Höhe von 6000 Euro von den Konstenträgern in den Budgetverhandlungen geltend gemacht werden.

Standortübergreifende Soll- bzw. Risikostatistiken sind auch im Verfahrensjahr 2017 nicht zulässig. Die Abgabe muss analog zur standortgetrennten QS-Datenlieferung erfolgen.

Die Sanktionsgrenzen bzgl. der Vollzähligkeit gelieferter Datensätze sind auch im Verfahrensjahr 2017 auf 95 % bezogen auf den einzelnen Leistungsbereich festgesetzt! Wird eine Dokumentationsrate von 95 % pro Leistungsbereich von einer Einrichtung nicht erreicht, so wird auf jeden in diesem Leistungsbereich nicht dokumentierten, aber dokumentationspflichtigen Fall eine Abschlagszahlung in Höhe von 150 € fällig.

Wird auch im folgenden Jahr (2017) für den jeweiligen Leistungsbereich eine Dokumentationsrate von 95% wiederholt nicht erreicht, erhöht sich der Abschlag auf 300 € pro Fall. (Tragende Gründe dafür s. hier)

Für die Leistungsbereiche der Transplantationen gelten verschärfte Regelungen (Dokumentationsrate von 100% darf nicht unterschritten werden, Höhe der Abschlagszahlung pro nicht dokumentierten Fall beträgt 2500 € bzw. 5000 €).

Zusammenfassung der wichtigsten Hinweise:

Für Fragen steht Ihnen die Geschäftsstelle gerne zur Verfügung.

Download:

Adresse:

Hinweise zur vorgeschriebenen Verschlüsselung der Sollstatistik finden Sie unter EDV/Datenmanagement - Öffentlicher Schlüssel Soll- und Risikostatistik


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