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Änderungen der Dokumentation zum Verfahrensjahr 2016

Sämtliche Änderungen finden Sie unter "Aktuelles & Veranstaltungen >> Dokumentationspflicht 2016" ohne Gewähr dargestellt. Hier finden Sie auch die Linksammlung zur Homepage des AQUA-Instituts zu den aktuellen Datensätzen und verbindlichen Ausfüllhinweisen, die für eine korrekte und valide Erfassung unbedingt beachtet werden müssen.

Fehlerkorrektur in der Spezifikation 2016 im Leistungsbereich 09/1 Herzschrittmacherimplantation

Mit NEWS vom 24. Februar 2016 hatte die Geschäftsstelle mitgeteilt, dass es aufgrund eines Fehlers in der Spezifikation im Bereich des Leistungsbereichs 09/1 nicht möglich war, bei Angabe eines AV-Blocks als führender Indikation zur Schrittmacherimplantation (Datenfeld 14) in den indikationsbegründenden EKG-Befunden (Feld 21) die Auswahl „AV-Block nach His-Bündel-Ablation (geplant/durchgeführt)“ vorzunehmen und den Bogen abzuschließen.

Das IQTIG-Institut teilt mit, dass mit Version 7 der Spezifikation 2016 ein Update zur Verfügung gestellt wird, das diese Fehler korrigiert. Die bisher aus oben genanntem Gründen zurückgehaltenen Datensätze können damit erfasst und korrekt ohne Fehlermeldung übermittelt werden.

Bitte sprechen Sie unbedingt den für Ihre Erfassungssoftware verantwortlichen Softwarehersteller an, um Ihnen ein Update auf Grundlage der aktuelle veröffentlichten Spezifikation 2016 V07 zur Verfügung zu stellen und spielen Sie dieses zeitnah ein, um die Datensätze an die GeQiK exportieren zu können.

Ergänzende Hinweise zur Datensatzerfassung in den Modulen 09/1 bis 09/6

Folgende ergänzende Hinweise für alle QS-Bögen in den Modulen 09/1 bis 09/6 bittet die Geschäftsstelle zu beachten. Es handelt sich hierbei um Erkenntnisse, die im Rahmen der Vor-Ort-Besuche in der Datenvalidierung zum Modul 09/3 Herzschrittmacher-Revision-Systemwechsel-Explantation gewonnenen wurden.

Datenfelder zur Reizschwellen und Signalamplitudenbestimmung (Module 09/1-09/6):
Grundsätzlich sind in den Datenfeldern zur intraoperativen Reizschwellen- und Signalamplitudenbestimmungen nur tatsächlich auch INTRAOPERATIV erfasste Messwerte zu dokumentieren. Die Dokumentation von prä- oder postoperativ erbrachten Messungen ist nicht korrekt.

Die intraoperative Amplitudenbestimmung und Reizschwellenbestimmung der Sonden hat zentrale Bedeutung für die einwandfreie Funktion eines Herzschrittmachers. Daher ist es grundsätzlich erforderlich (auch bei Wechseleingriffen), immer eine intraoperative Amplituden- und Reizschwellenbestimmung durchzuführen und so die optimale Funktion der Sonden zu überprüfen, um gegebenenfalls sofort eine Korrektur vornehmen zu können.

Datenfelder zu postoperativ funktionell nicht mehr aktiven Schrittmacheranteilen (Modul 09/3):
Bitte beachten Sie, dass in den Datenfeldern 57-79 (Spez.2016) bzw. 61-83 (Spez.2015) Angaben zu funktionell nicht mehr aktiven Schrittmacheranteilen (z.B. Explantierte Sonden oder Aggregate; Stillgelegte Sonden….) gemacht werden müssen, sofern es nach dem Eingriff Schrittmacheranteile gibt, die nicht mehr funktionell aktiv sind.

In den Leistungsbereichen zu Herzschrittmacher- und Defibrillator-Eingriffen sind lediglich geringfügige Änderungen und Anpassungen in Ausfüllhinweisen, Auslösebedingungen und den Datensätzen zum Verfahrensjahr 2016 zu verzeichnen.  

Das bisherige Modul 21/3 Koronarangiographie und PCI wurde in das sektorenübergreifende QS-Verfahren PCI gemäß § 9 der Qesü-Richtlinie überführt.

Das sektorübergreifende Verfahren löst das bisherige, rein stationäre Modul 21/3 gemäß QSKH-Richtlinien ab. Für das neue Verfahren wird in Baden-Württemberg die Geschäftsstelle Qualitätssicherung im Krankenhaus (GeQiK®) auch als eine Datenannahmestelle „Qesü“ fungieren (DAS-Qesü) und die Daten aus den Krankenhäusern entgegennehmen. Dies gilt nur für die durch das Krankenhaus (nicht durch einen Belegarzt oder einen ermächtigten Arzt) erbrachten stationären und ambulanten Leistungen dieses Leistungsbereichs (= Modul PCI_LKG). Da die belegärztlich erbrachten Leistungen im Rahmen der Qesü-RL dem Arzt als Leistungserbringer und nicht wie bisher dem Krankenhaus zugeschlagen werden, ist für die Daten dieser Leistungen (= Modul PCI_KV), nicht die GeQiK®, sondern die Kassenärztliche Vereinigung gemäß Qesü-RL als Datenannahmestelle vorgesehen.

Die Ausweitung der Dokumentationspflicht auf ambulante Leistungen erstreckt sich nur auf die Leistungen im Rahmen der Qesü-RL (Modul PCI_LKG), nicht auf die weiter bestehenden Leistungsbereiche im Rahmen der QSKH-RL.

Gemäß eines Beschluss des G-BA vom 17.12.2015 wurden die Beschreibungen der Qualitätsindikatoren zum Qualitätssicherungsverfahren Perkutane Koronarintervention (PCI) und Koronarangiographie für das Erfassungsjahr 2016 die Rechenregeln und die entsprechenden Referenzbereiche gemäß der Richtlinie vom AQUA-Institut nun prospektiv veröffentlicht. Sie finden die vollständige Beschreibung der Indikatoren sowie der Rechenregeln und Referenzbereiche auf der Homepage des AQUA-Instituts unter www.sqg.de/aktuelles/informationen/indikatoren-pci.html

 

 
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