Qualitaetssicherung im Krankenhaus
 
 
 
QS-Verfahren
 
Fachbereiche
 
 
 
 
 
 
 
 - Operative Gynäkologie
 
 
 - Pflege
 
 
 
 
 
 
.
 
Service
 
 
 
 
 
 
Geschäftsstelle
 
 

Startseite > Fachbereiche > Operative Gynäkologie > Dokumentation 2016

Drucken     kontakt
 
Übersicht / AGDokumentation 2016Dokumentation 2017
 

Änderungen in den Datensätzen zum Verfahrensjahr 2016

Im Leistungsbereich 15/1 Gynäkologische Operationen gibt es Änderungen bei den Auslösekriterien, den Datenfeldern und den Ausfüllhinweisen. Für Konisationen besteht keine Dokumentationspflicht mehr. Gebärmutterentfernungen sind bei einer gleichzeitigen Ovarektomie wieder erfassungspflichtig. Bei Kodierung einer (Salpingo-)Ovarektomie muss im neuen Feld 18 angegeben werden, ob das kontralaterale Ovar noch vorhanden ist. Wenn eine beidseitige (Salpingo-)Ovarektomie durchgeführt wurde, ist „nein“ anzugeben. Die GeQiK möchte darauf hinweisen, dass dieses Feld nur mit "ja" beantwortet werden darf, wenn nach dem aktuell zu dokumentierenden Eingriff noch ein (Rest-)Ovar in situ vorhanden ist.

Im Leistungsbereich 18/1 Mammachirurgie gibt es keine Änderungen in den Auslösekriterien, jedoch Anpassungen im Datensatz (Umformulierung von Feldbezeichnungen, Ergänzung von Schlüsselnummern und Anpassungen der Ausfüllhinweise). Insgesamt wurden 16 Felder gestrichen. Des Weiteren kann fortan für  ausschließlich sekundäre plastische Rekonstruktion und prophylaktische Mastektomien durch eine entsprechende Verschlüsselung im Feld 12 („Erkrankung an dieser Brust (oder Eingriff an dieser Brust)“) ein QS-Bogen korrekt ausgefüllt werden.

Sie finden die genannten Änderungen unter "Aktuelles & Veranstaltungen >> Dokumentationspflicht 2016" ohne Gewähr dargestellt. Hier finden Sie auch die Linksammlung zur Homepage des AQUA-Instituts zu den aktuellen Datensätzen und verbindlichen Ausfüllhinweisen, die für eine korrekte und valide Erfassung unbedingt beachtet werden müssen.

Fehlerkorrektur in der Spezifikation 2016 im Leistungsbereich 18/1 Mammachirurgie

Mit NEWS vom 24. Februar 2016 hatte die Geschäftsstelle mitgeteilt, dass es aufgrund eines Fehlers in der Spezifikation im Bereich der Mammachirurgie nicht möglich war, QS-Bögen abzuschließen, falls bei Primärerkrankung oder lokoregionärem Rezidiv KEINE präoperative histologische Diagnosesicherung durchgeführt wurde.

Das IQTIG-Institut teilt mit, dass mit Version 7 der Spezifikation 2016 ein Update zur Verfügung gestellt wird, das diese Fehler korrigiert. Die bisher aus oben genanntem Gründen zurückgehaltenen Datensätze können damit erfasst und korrekt ohne Fehlermeldung übermittelt werden.

Bitte sprechen Sie unbedingt den für Ihre Erfassungssoftware verantwortlichen Softwarehersteller an, um Ihnen ein Update auf Grundlage der aktuelle veröffentlichten Spezifikation 2016 V07 zur Verfügung zu stellen und spielen Sie dieses zeitnah ein, um die Datensätze an die GeQiK exportieren zu können.

Dokumentationspflicht:

Für den Leistungsbereich 15/1 Gynäkologische Operationen sind dokumentationspflichtig:

Alle Adnexeingriffe und Konisationen bei Patientinnen ab 11 Jahren unter Ausschluss von Patientinnen mit gleichzeitiger Sectio caesarea und unter Ausschluss von Patientinnen mit den Diagnosen bösartige Neubildungen der Verdauungsorgane, Harnorgane oder des lymphatischen, blutbildenden und verwandten Gewebes, Mesotheliom des Peritoneums oder Divertikulose des Darmes

Für den Leistungsbereich 18/1 Mammachirurgie sind dokumentationspflichtig:

Alle offenen Biopsien, tumorresezierenden und axillären Eingriffe, die wegen gutartiger oder bösartiger Tumoren, Präkanzerosen oder Tumorverdacht der Brust durchgeführt werden

 

 
Übersicht / AGDokumentation 2016Dokumentation 2017
Impressum | Datenschutz | Haftungsausschluss | Newsletter | Intern