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Änderungen des Datensatzes zum Verfahrensjahr 2016

Im Leistungsbereich 16/1 Geburtshilfe gibt es Änderungen bei den Schlüsseln, den Datenfeldern und den Ausfüllhinweisen. Sie finden diese unter "Aktuelles & Veranstaltungen >> Dokumentationspflicht 2016" ohne Gewähr dargestellt. Hier finden Sie auch die Linksammlung zur Homepage des AQUA-Instituts zu den aktuellen Datensätzen und verbindlichen Ausfüllhinweisen, die für eine korrekte und valide Erfassung unbedingt beachtet werden müssen.

Dokumentationspflicht:

Für den Leistungsbereich 16/1 Geburtshilfe sind dokumentationspflichtig:

  • Alle im Krankenhaus erfolgten Geburten

GerOSS-Projekt: Empfehlung einer freiwilligen Teilnahme für geburtshilfliche Kliniken

Das GerOSS-Projekt (German Obstetric Surveillance System) wurde vom Zentrum für Qualität und Management im Gesundheitswesen (ZQ), der niedersächsischen Landesgeschäftsstelle für Qualitätssicherung, konzipiert und ist aus der jahrelangen Auseinandersetzung mit Versorgungsqualität in der bundesweiten Perinatalerhebung als modifizierte Version des britischen Modellprojekts UKOSS entstanden. Internetbasiert werden seltene, schwerwiegende Schwangerschafts- und Geburtskomplikationen wie Uterusruptur, peripartale Hysterektomien, Eklampsie, Plazenta increta und percreta sowie feto-maternale Thrombozytopenie erfasst und auf größerer Datenbasis analysiert. Des Weiteren erfolgt eine rein statistische Auswertung der gemeldeten Fälle von Lungenembolie, Fruchtwasserembolie, Transfusion >= 5 Blutkonserven und Ösophagusatresie.

Die freiwillig und kostenlos teilnehmenden Einrichtungen benennen der ZQ-Organisationszentrale einen Ansprechpartner. Dieser erhält monatlich eine automatische Aufforderung per E-Mail, retrospektiv die aufgetretenen Fälle oder das Nicht-Auftreten der oben genannten Komplikationen zu melden. Die Auswertung der anonymisierten Datensätze erfolgt sowohl quantitativ wie auch qualitativ. Experten führen in verschiedenen Arbeitsgruppen (Uterusruptur, peripartale Hysterektomie, Eklampsie, Plazenta accreta/increta/percreta) Einzelfallanalysen der Ereignisse sowie ein Review der aufbereiteten Ergebnisse durch. Die Verzahnung mit dem internationalen Gemeinschaftsprojekt (INOSS) ermöglicht es erstmals, Geburtskomplikationen auf einer größeren nationalen und internationalen Datenbasis zu analysieren. Für einige Krankheitsbilder soll ein "Frühwarnsystem" mit einem optimierten Überleitungsmanagement von der Schwangerschaft zur Geburt entwickelt werden. Die gewonnenen Erkenntnisse zum Versorgungsmanagement werden allen Teilnehmern und in zusammengefasster Form auf der GerOSS-Website zur Verfügung gestellt. Das Projekt stellt somit eine Ergänzung zu den gesetzlich vorgeschriebenen Qualitätssicherungsverfahren dar und wird seit 2010 in Niedersachsen, Bayern und Berlin durchgeführt.

Die baden-württembergische Arbeitsgruppe Perinatologie / Operative Gynäkologie und das Lenkungsgremium Baden-Württemberg zur Qualitätssicherung in der stationären Krankenhausbehandlung empfehlen geburtshilflichen Kliniken eine Teilnahme am GerOSS-Projekt.

Weitere Informationen finden sich unter www.geross.de und auf der Website der Ärztekammer Niedersachsen.

 
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