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Dokumentationspflicht und Änderungen in den Datensätzen zum Verfahrensjahr 2016

Änderungen in den Datensätzen vom Verfahrensjahr 2015 zu 2016 finden Sie unter "Aktuelles & Veranstaltungen >> Dokumentationspflicht 2016" ohne Gewähr dargestellt. Hier finden Sie auch die Linksammlung zur AQUA-Homepage zu den aktuellen Datensätzen und verbindlichen Ausfüllhinweisen, die für eine korrekte und valide Erfassung unbedingt beachtet werden müssen.

Wichtige Hinweise:

  • Der Leistungsbereich 12/1 Cholezystektomie ist seit dem Erfassungsjahr 2015 ausgesetzt.

Für den Leistungsbereich 10/2 Karotis-Revaskularisation sind dokumentationspflichtig:

Das Ziel des Leistungsbereiches 10/2 ist die Gewährleistung einer angemessenen Indikationsstellung und einer hohen Qualität der operativen oder interventionellen Behandlung von Stenosen der Arteria carotis. Neben der Stenose mit oder ohne akuten Schlaganfall gibt es andere Indikationsstellungen für die Karotis, die nicht zur Zielgruppe dieses QS-Verfahrens gehören (z. B. ein tumorbedingter Einbruch in die Arteria carotis). In diesen Fällen können manche Datenfelder nicht sinnvoll ausgefüllt werden. Sollten solche anderen Indikationen über den QS-Filter zu einer Auslösung der Dokumentationspflicht führen, wird empfohlen, nur einen Minimaldatensatz anzulegen.

Hinweise zur Spezifikation 2016:

  • Auslösekriterien: Erweiterung der Ausschlusskriterien "Resektion und Ersatz (Interposition) an der Aorta: Aortenbogen, aufsteigender Teil“ (OPS 5-384.d1 bis 5-384.fx )

  • Datenfelder und Ausfüllhinweise:
    • Der mittlerweile veraltete Begriff "Apoplex" wird durch den Begriff "ischämischer Schlaganfall" ersetzt.
    • Ergänzung um neuen Schlüsselwert "isolierte oder kombinierte Herzklappenoperation" bei Feld 74 und Feld 75 zur Differenzierung von Kombinationseingriffen aus offen-chirurgischer Karotis-Revaskularisation mit simultaner oder zweizeitiger Herzklappenoperation.
    • Die Frage
      • nach Designmerkmal „taped“ (Stents mit sich verjüngendem Durchmesser nach distal) (Feld 82) sowie
      • von medikamentenbeschichteten Stents (Feld 83)
      ist mangels entsprechender zugelassener Medizinprodukte derzeit irrelevant.
      Daher Streichung der Datenfelder „Stent-Design 2“ und „Medikamentenbeschichtung“ und Anpassung des Datenfeldes „Stent-Design 1“ in „Stent-Design“
    • Ausfüllhinweise zu den Datenfeldern „sonstige Karotisläsionen der rechten Seite“, „sonstige Karotisläsionen der linken Seite“.
    • Präzisierung des Datenfeldes 33 "Stenosegrad rechts (nach NASCET)" bzw. des Datenfeldes 34 "Stenosegrad links (nach NASCET)".

 

 

Für den Leistungsbereich 17/1 Hüftgelenknahe Femurfraktur mit osteosynthetischer Versorgung sind dokumentationspflichtig:

Alle isolierten SH-Frakturen und pertrochantären Femurfrakturen ohne schwerwiegende Begleitverletzungen, die ausschließlich osteosynthetisch versorgt werden, bei Patienten ab 20 Jahren.

Hinweise zur Spezifikation 2016:

  • Streichung der Datenfelder „selbstständige Versorgung in der täglichen Hygiene bei Entlassung möglich“ und „War der Patient vor der Fraktur selbstständig in der täglichen Hygiene“.
  • Ersetzen der bisherigen Datenfelder „selbstständiges Gehen bei Entlassung möglich“ und „War der Patient vor der Fraktur selbstständig gefähig?“ durch „Gehstrecke bei Entlassung“ und „Gehhilfen bei Entlassung“ (Analog zu den Leistungsbereichen HEP und KEP).
  • NEUE Datenfelder: „Gehstrecke (vor der Fraktur)“ und „Gehhilfen (vor der Fraktur)“ (Analog zu den Leistungsbereichen HEP und KEP).

Anlegen eines Minimaldatensatzes:

Die osteosynthetische Versorgung einer tumorbedingten Hüftfraktur / Femurfraktur ist mit einem MDS zu dokumentieren.

 
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